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Auch Du zerstörst die Welt - #95neuethesen, Christian-Wirth-Schule, Usingen

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Umweltschutz ist nicht nur Sache der Politik. Jeder ist verantwortlich und kann im Alltag etwas ändern. Der Religionskurs der CWS fragt nach den Auswirkungen im eigenen Lebensumfeld, nach der Verantwortung jedes Einzelnen, nach der Verantwortung der Religion und nach Möglichkeiten zur Veränderung.

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Die Deutschen produzierten im Jahr 2014 17,8 Millionen Tonnen Verpackungsmüll. Davon waren 8,1 Millionen Tonnen Pappe, Papier und Karton, 2,9 Millionen Tonnen Kunststoffverpackungen, 2,7 Millionen Tonnen Glas und 3 Millionen Tonnen Holz.
Jedes Jahr fallen in Deutschland pro Einwohner durchschnittlich 65 Plastiktüten an und jede Minute werden etwa 10.000 Plastiktüten in Deutschland verbraucht.

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Während unseres Experiments haben wir zu Hause eine Woche lang Verpackungsmüll gesammelt und dies mit Bildern dokumentiert.
Bei diesem Experiment ist uns klar geworden, wie viel Verpackungsmüll wir jeden Tag produzieren. Bei uns kamen in einer vierköpfigen Familie zwei gelbe Säcke in einer Woche zusammen.

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Der Müll, den wir täglich produzieren, landete jahrelang auf der Mülldeponie Brandholz. Entstanden ist ein weithin sichtbarer Berg in der Nähe von Neu-Anspach. Bevor die Hausmülldeponie  am ersten Januar 1999 in Betrieb ging, wurde die Fläche als Viehweide genutzt.

Mittlerweile werden in Brandholz keine Abfälle mehr gelagert. Momentan ist das Ziel zu vermeiden, dass Deponiegas oder Deponiesickerwasser unkontrolliert in die Umwelt entweichen.

Für die Deponie gibt es Zukunftspläne. Laut der Taunuszeitung bestätigten die  Gesellschafter der Deponie, dass sie sich für die Entsorgung von Erdaushub aus der Region beworben haben. Folgen wäre u.a. eine weitere Aufschüttung des Bergs, Rodung von Waldflächen und ein verstärktes LKW-Aufkommen.

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Schon bei der Produktion werden noch genießbare Lebensmittel weggeworfen. Im Schnitt werfen alle Haushalte in Deutschland pro Jahr 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll. Pro Person sind das jährlich 82 Kilogramm Lebensmittel.
Weltweit gehen jährlich rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel verloren oder werden verschwendet. Laut einer 2012 von der Uni Stuttgart veröffentlichten Studie über Lebensmittelabfälle werden in Deutschland pro Jahr knapp 11 Millionen Tonnen Lebensmittel von Industrie, Handel und Großverbrauchern entsorgt.

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Wir haben große Supermarktketten um ein Interview zu diesen Fragen gebeten:

"Uns interessiert, wie Sie mit abgelaufenen Lebensmitteln umgehen und was Sie zur Vermeidung von Verpackungsmüll unternehmen. Welche Strategien verfolgen Sie, dass so wenig wie möglich Lebensmittel weggeschmissen werden müssen? Was tun Sie, um Verpackungsmüll zu reduzieren?"

Rewe hat uns mitgeteilt, dass ein Interview wegen der „erheblichen zeitlichen und personellen Ressourcen“ nicht möglich sei. Von Edeka, Lidl und Aldi kam keine Antwort.

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Um mehr über das Thema Umweltschutz im Einzelhandel zu erfahren, haben wir den Besitzer des Bioladens „Momo“ in Usingen, Uwe John, interviewt. Uwe John hat uns erklärt, dass Biolebensmittel nicht nur gesünder, sondern auch besser für die Umwelt sind.

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Unter Schadstoffen versteht man in der Umwelt vorhandene Stoffe oder Stoffgemische, die als schädlich für Organismen, Pflanzen, Tiere, Menschen oder ganze Ökosysteme gelten. 

Im Jahr 2015 wurden folgende Schadstoffwerte in Deutschland gemessen:

Stickstoffoxide: 1.186.100 t
(455.700 t durch Verkehr)
Amoniak: 759.200 t
(723.900 t durch die Landwirtschaft)
Kohlenmonoxid: 2.677.700 t
(834.800 t durch Industrieprozesse)
Schwefeldioxid: 351.700 t
(213.900 t durch Energiewirtschaft).

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Wir wollten wissen, welche gefährlichen Schadstoffe in den Kosmetika enthalten sind, die wir täglich benutzen. Dazu haben wir die App Codecheck auf unserem Smartphone benutzt. Das Ergebnis hat uns schockiert.

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Um zu zeigen, wie viele Schülerinnen und Schüler bei uns jeden Morgen zur Schule gefahren werden, haben wir das Verkehrsaufkommen an einem normalen Morgen gefilmt. Wir waren überrascht, wie viele Autos vorgefahren sind, obwohl es sehr gute Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln gibt. 

Untersuchungen haben ergeben, dass 60 Prozent der Kinder, die gefahren werden, einen Schulweg von weniger als 800 Metern haben. Weiterhin heißt es laut Statistischem Bundesamt, dass allein im vergangenen Jahr 10.363 Kinder unter 15 Jahren im Auto ihrer Eltern zu Schaden kamen -  deutlich mehr als Kinder, die zu Fuß unterwegs waren.




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Da Umweltschutz ein wichtiges und aktuelles Thema ist, hat uns interessiert, welche Aussagen die beiden größten Weltreligionen zu diesem Thema machen.

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Wie geht die Kirche 500 Jahre nach Martin Luther mit dem Thema Umwelt um? Pfarrer Dr. Hubert Meisinger ist Mitarbeiter  im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der evangelischen Kirche. Er hält den Umweltschutz für eine Herausforderung für Christen und die Kirche.

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Um zu erfahren, wie der Islam zu dem Thema Umweltschutz steht, haben wir eine muslimische Gemeinde in der Emir-Sultan-Moschee in Darmstadt besucht. Dort haben wir eine Führung sowie eine Erklärung der Grundlagen des Islam erhalten. Außerdem durften wir an den sogenannten „Rituellen Waschungen“ und am Freitagsgebet teilnehmen. Diese Eindrücke haben wir von dem Besuch mitgenommen:

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Der 29-jährige Wirtschaftsingenieur Tanju Doganay ist gläubiger Moslem. Für ihn ist Umweltschutz tief in seinem Glauben verankert. Deshalb engagiert er sich ehrenamtlich im Verein Nour-Energy, dem ersten deutsch-islamischen Umweltschutzverein.

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Pfarrer Dr. Hubert Meisinger hat uns erzählt, dass evangelische Christen seit mehreren Jahren in der Fastenzeit zum ökumenischen Projekt „Autofasten“ aufgerufen worden sind. Tanju Doganay hat uns vom Plastikfasten während des Ramadan berichtet. So sind wir auf die Idee gekommen, ein Umweltfasten durchzuführen. Jeder von uns hat versucht, zum Beispiel auf Strom, Fleisch oder das Auto zu verzichten.



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Evangelischer Religionskurs E1 der Christian-Wirth-Schule in Usingen

Lars Berg, Manuel Bibrowski, Kate Busch, Florian Forth, Maxine Götz, Sara Handke, Lucas Horst, Alina Illig, Tim Körner, Daniel Krüger, Hendrik Krüger, Pauline Müller, Jacqueline Sauerbrey, Nicolas Soine, Lisa Vorwergk, Anne-Sophie Zill, Ylenia Zwengel

Lehrer:
Pfarrer Dr. Hans-Jörg Wahl

Medienpädagogische Betreuung:
Rolf Müller (hr)

Wir bedanken uns bei Pfarrer Dr. Hubert Meisinger, Uwe John, Tanju Doganay und den Mitarbeitern der Emir-Sultan-Moschee in Darmstadt.

#95neuethesen ist ein Projekt des Hessischen Rundfunks und des Hessischen Kultusministeriums

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Übersicht

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Kapitel 1 Auch Du zerstörst die Welt

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Kapitel 2 Müll

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Brandholz
Kapitel 3 Lebensmittel

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Rewe

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Kapitel 4 Schadstoffe

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Kapitel 5 Umweltschutz und Religion

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Kapitel 6 Was kann ich tun?

Klassenfoto cws

Klassenfoto cws

Cws
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